Eine gute Stellenanzeige zu schalten ist die eine Sache. Die andere ist, dass Bewerber den Prozess auch zu Ende führen. Zwischen dem Klick auf „Jetzt bewerben“ und dem Absenden der Bewerbung verlieren viele Kanzleien die Haelfte ihrer Interessenten. Nicht weil die Stelle nicht stimmt – sondern weil der Bewerbungsprozess Huerde auf Huerde baut.
Fehler 1: Das Formular fragt zu viel auf einmal ab
Ein Bewerbungsformular mit zwanzig Pflichtfeldern sendet eine klare Botschaft: Wir haben Zeit und Sie haben Zeit. Der beste Kandidat – der, der aktuell einen Job hat und sich vorsichtig umschaut – klickt bei Formularfeld sieben ab. Ein schlankes Erstformular mit Name, E-Mail und optionalem Motivationstext genügt für den ersten Kontakt vollständig. Details klaeren sich im Gespräch.
Fehler 2: Kein klarer Folgeschritt nach der Bewerbung
Bewerber wollen wissen: Wann hoere ich etwas? Wenn nach dem Absenden nur eine automatische Bestätigung kommt, die nichts über den weiteren Ablauf sagt, entsteht Unsicherheit. Ein Hinweis genügt: „Wir melden uns innerhalb von fuenf Werktagen. Fragen? [Name] ist unter [Telefon] erreichbar.“
Fehler 3: Mobile Unbrauchbarkeit
Viele Bewerber stossen auf eine Stellenanzeige in der Mittagspause oder abends auf dem Sofa. Wenn das Bewerbungsformular am Handy nicht funktioniert oder der Dokumenten-Upload versagt, ist die Bewerbung erledigt. Testen Sie Ihren Bewerbungsweg konsequent auf dem Smartphone – nicht einmal im Jahr, sondern jedes Mal, wenn etwas an der Website geändert wird. Diese drei Fehler sind nicht schwer zu beheben – wir helfen dabei.
