In den meisten Kanzleien hat die Karriereseite einen klaren Entstehungsweg: Jemand aus der Verwaltung oder der Inhaber selbst hat sich hingesetzt, andere Kanzlei-Websites angeschaut, und dann etwas Aehnliches geschrieben. Das Ergebnis ist immer das Gleiche: ein Text, der klingt wie alle anderen, weil er genau so entstanden ist.
Das Problem ist nicht fehlende Mühe. Das Problem ist der falsche Ausgangspunkt. Wer eine Karriereseite aus der Perspektive „Was klingt professionell?“ schreibt, bekommt einen anderen Text als jemand, der sich fragt: „Was will ein Steuerfachangestellter mit acht Jahren Erfahrung wissen, bevor er sich bewirbt?“ Diese zweite Frage stellen sich die wenigsten.
Die richtige Quelle: die eigenen Mitarbeiter
Die besten Karriereseiten-Texte kommen aus Gesprächen mit den Mitarbeitern, die bereits da sind. Was hat sie überzeugt, sich zu bewerben? Was hat sie überrascht, als sie angefangen haben? Diese Antworten sind roh, manchmal sperrig – aber sie sind echt. Und echte Aussagen wirken stärker als jeder polierte Unternehmenstext. Ein einzelner Satz – „Hier kenne ich nach zwei Wochen jeden beim Vornamen“ – sagt mehr über die Kanzleiatmosphaere als drei Absätze über „kollegiales Miteinander und offene Kommunikationskultur“.
Wenn Sie die Karriereseite überarbeiten wollen: Stellen Sie drei Mitarbeitern eine einzige Frage – „Was wuerdest du einem Freund sagen, der fragt, wie es hier ist?“ – und schreiben Sie auf, was Sie hören. Sie werden Formulierungen finden, die so kein Marketingteam je geschrieben haette. Wir helfen Ihnen, daraus eine Karriereseite zu machen, die funktioniert.
