Steuerfachangestellte und Bilanzbuchhalter, die sich heute auf dem Arbeitsmarkt umsehen, stellen eine Frage, die vor zehn Jahren noch unüblich war: Wie digital arbeitet die Kanzlei wirklich? Gibt es ein Mandantenportal? Können Belege digital übermittelt werden? Ist DATEV Unternehmen Online im Einsatz? Diese Fragen kommen, weil Bewerber aus anderen Kanzleien wissen, was möglich ist – und nicht mehr zurück wollen.
DATEV auf der Karriereseite: konkret statt allgemein
„Wir arbeiten mit aktueller Software“ steht auf fast jeder Kanzlei-Karriereseite und sagt gar nichts. Was tatsaechlich etwas sagt: Welche DATEV-Module sind im Einsatz? Wie laeuft die Belegeingabe ab? Werden Auswertungen digital mit Mandanten geteilt? Wer diese Fragen auf der Karriereseite beantwortet – auch nur stichpunktartig, aber ehrlich – spricht direkt die Bewerber an, die genau das suchen. Beispiel: „Wir nutzen DATEV Unternehmen Online für alle Mandanten, arbeiten papierlos seit 2022, und haben interne Ablaeufe in einem digitalen Handbuch dokumentiert.“ Das ist kein Werbematerial. Es ist eine ehrliche Beschreibung, die für die richtige Zielgruppe sehr anziehend wirkt.
Wer nicht vollständig digitalisiert ist, muss das nicht verbergen – er kann es als Chance verkaufen: „Wir sind mitten in der Umstellung auf papierlose Prozesse. Wer das aktiv mitgestalten will, ist bei uns gut aufgehoben.“ Das spricht Eigeninitiative an – und eine Zielgruppe, die Gestaltung mehr schaetzt als fertige Strukturen. Beides kann als Argument funktionieren. Voraussetzung: Es steht auf der Website.
