Irgendwann kommt die Frage: Muessen wir auf Social Media aktiv sein, um Bewerber zu gewinnen? Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an. Eine Social-Media-Präsenz, die sechs Monate lang gut laeuft und dann einschlaeft, ist kein Gewinn – sie erzeugt eher den Eindruck, die Kanzlei stagniere.

LinkedIn: richtig, aber nicht für jeden

LinkedIn funktioniert gut für Kanzleien, die erfahrene Fachkräfte suchen. Die Plattform belohnt regelmäßigen Content – aber „regelmäßig“ bedeutet mindestens zwei bis drei Beiträge pro Woche mit echtem Mehrwert. Wer das nicht dauerhaft leisten kann, ist mit einer gezielten Anzeige auf der DATEV-Jobborse oft besser beraten. Instagram und TikTok kommen ins Spiel, wenn Sie Azubis ansprechen wollen – ein 30-Sekunden-Video vom Kanzleialltag kann mehr wirken als zehn polierte Beiträge. Aber: Wer den Kanal nicht aktiv betreut, sollte ihn lieber nicht eröffnen.

Die unterschaetzte Plattform: Ihre eigene Website

Was viele bei der Diskussion um Social Media vergessen: Die eigene Website ist die wichtigste Recruiting-Plattform – weil sie der Ort ist, an dem Bewerber landen, egal über welchen Kanal sie gekommen sind. Wer auf LinkedIn eine Stelle klickt, landet auf Ihrer Website. Wer Ihr Instagram gesehen hat, googelt Ihren Namen. Eine starke Karriereseite vervielfacht die Wirkung jedes anderen Kanals. Bevor Sie Ressourcen in neue Kanaele stecken, lohnt es sich, die eigene Basis zu stärken. Wir helfen dabei.