Dass Kanzleikultur auf der Website sichtbar sein sollte, ist mittlerweile allgemein bekannt. Was viele Kanzleien damit machen: Sie schreiben einen Absatz über ihre „familiare Atmosphaere“ und ein „motiviertes Team“ – und sind überzeugt, das Thema damit abgehakt zu haben. Das Problem: Dieser Text könnte von jeder anderen Kanzlei stammen. Er zeigt keine Kultur. Er behauptet eine.
Kultur zeigen bedeutet, spezifisch zu werden. Nicht „Wir legen Wert auf ein gutes Miteinander“, sondern: Wie sieht das tatsaechlich aus? Gibt es einen Freitagsbrunch? Duzt sich das ganze Team? Wird jeder Abschluss der Steuerberaterurkunde gemeinsam gefeiert? Diese Details klingen klein – aber sie sind es, die einem Bewerber das Gefuehl geben: Ich weiß, wie es dort ist.
Formate, die funktionieren
Echte Fotos vom Team – aber keine Hochglanzaufnahmen, auf denen alle gestellt wirken. Ein Bild beim Mittagessen, vom letzten Betriebsausflug, vom Teammeeting am Dienstag: Das wirkt glaubwuerdig, weil es glaubwuerdig ist. Kurze Zitate von Mitarbeitern – nicht „Das Team ist toll“, sondern etwas Spezifisches: „Ich habe hier in zwei Jahren mehr gelernt als in meiner gesamten Ausbildung.“ Und wenn möglich: ein kurzes Video, in dem ein Mitarbeiter seinen Arbeitsalltag beschreibt. Das muss kein Produktionsbudget haben – ein Smartphone genügt.
Zwei Fallen zu vermeiden: Stock-Fotografie, die jeder erkennt, und übertriebene Professionalitaet, die genauso klingt wie die Leistungsseite. Kultur ist menschlich, manchmal unvollkommen – und genau das sollte spuerbar sein. Wir helfen Kanzleien, das umzusetzen.
