Es beginnt mit Entschlossenheit: „Wir bauen jetzt Content auf. Mindestens ein Artikel pro Monat.“ Die ersten drei Artikel entstehen mit Schwung. Der vierte hat etwas laenger gebraucht. Der fuenfte steht seit sechs Wochen als Entwurf. Und dann passiert – nichts mehr. Das ist kein Versagen. Es ist das vorhersehbare Ergebnis einer Methode, die strukturell nicht funktioniert.

Grund 1: Themen müssen jedes Mal neu gefunden werden

Wer keinen Themenplan hat, sitzt jedes Mal vor dem gleichen Problem: Was schreibe ich jetzt? Diese Frage kostet Energie. Wenn kein Puffer da ist, gewinnt jede andere Aufgabe gegen den Blogartikel. Die Lösung ist simpel: Themen in Batches planen – nicht monatlich, sondern quartalsweise oder halbjährlich. Ein halber Arbeitstag genügt, um sechzehn bis zwanzig Ideen zu erarbeiten. Dann ist die Huerde weg: Es geht nur noch ums Schreiben.

Grund 2: Zu hohe Qualitätsansprueche und kein klares Ziel

Viele Kanzleien behandeln jeden Blogartikel wie eine Fachpublikation – mit Gegenlesen und internem Review. Ein Artikel, der in 90 Minuten geschrieben wird und ein Problem konkreter Leser löst, ist besser als keiner – auch wenn er nicht perfekt ist. Google bewertet Regelmäßigkeit. Und: Jeder Artikel sollte ein klares Ziel haben. Was soll der Leser danach tun? Sich melden, einen anderen Artikel lesen? Wer das für jeden Artikel festlegt, schreibt fokussierter – und der Artikel leistet etwas.

Wenn Sie einen Blog neu starten oder einen schlafenden Blog reaktivieren möchten, helfen wir Ihnen mit Themenplanung und einem System, das dauerhaft funktioniert – ohne Hochglanztexte und ohne grossen Aufwand.