Eine Initiativbewerbung ist ein Zeichen. Jemand hat Ihre Kanzlei so interessant gefunden, dass er sich bewirbt, obwohl gerade keine Stelle ausgeschrieben ist. Er hat Research betrieben, Ihre Website gelesen, vielleicht Bewertungen studiert, und entschieden: Dort will ich hin. Das ist der Bewerbertyp, den jede Kanzlei sucht – motiviert, eigeninitiativ, bereits informiert.
Warum Menschen sich initiativ bewerben
Initiativbewerbungen entstehen fast immer aus einer von drei Quellen. Erstens: persoenlicher Kontakt durch Mandanten oder ehemalige Kollegen. Zweitens: jemand hat Ihre Kanzlei online so positiv wahrgenommen, dass er fragt, ob es Möglichkeiten gibt. Drittens: jemand sucht aktiv eine neue Stelle und hat Ihre Kanzlei in der engeren Auswahl. Die zweite und dritte Quelle sind die, bei denen die Website entscheidet. Der Bewerber sucht nach Bestätigung, dass der Stil passt, und nach Argumenten, warum Ihre Kanzlei besser ist als die anderen auf seiner Liste.
Was die Website dafür braucht
Zwei Dinge machen den Unterschied. Erstens: eine sichtbare Einladung zur Initiativbewerbung. Nicht versteckt in einer Stellenboerse, sondern prominent auf der Karriereseite: „Keine passende Stelle gefunden? Schreiben Sie uns trotzdem an.“ Mit einer konkreten E-Mail-Adresse oder einem schlanken Formular. Zweitens: genug Einblick in die Kanzlei, damit jemand wirklich einschätzen kann, ob er hineinpasst – das Team, der Arbeitsstil, typische Mandate. Initiativbewerbungen lassen sich nicht erzwingen – aber sie lassen sich einladen.
