Sie haben eine offene Stelle. Seit Monaten. Sie haben sie auf StepStone gestellt, auf Indeed, vielleicht auf LinkedIn. Ein paar Bewerbungen kommen rein. Aber nicht die richtigen.

Und dann passiert etwas, das Sie nicht sehen: Ein guter Kandidat findet Ihre Anzeige. Klingt interessant. Klickt auf Ihre Website. Und ist nach 15 Sekunden wieder weg.

Was Bewerber auf Ihrer Website suchen

Nicht Ihre Leistungen. Nicht Ihre Öffnungszeiten. Bewerber suchen drei Dinge.

Erstens: Wie arbeiten die hier? Digitale Kanzlei oder Pendelordner? DATEV DMS oder Schuhkarton? Homeoffice oder Anwesenheitspflicht? Nicht aus einer Floskel wie „modernes Arbeitsumfeld“ – aus konkreten Details.

Zweitens: Wer arbeitet hier? Gesichter. Echte. Keine Stockfotos von lächelnden Menschen in Anzügen. Bewerber wollen sehen, mit wem sie jeden Tag zusammensitzen.

Drittens: Läuft der Laden? Eine Website, die seit 2021 nicht aktualisiert wurde, sagt einem Bewerber genau eins: Hier ist alles ein bisschen eingeschlafen.

Das Problem ist nicht die Stellenanzeige

Die Anzeige ist nur der erste Kontakt. Danach kommt die Website – und die muss liefern. Stellen Sie sich vor, Sie suchen einen neuen Zahnarzt. Die Google-Bewertungen sind gut. Sie klicken auf die Website. Und sehen: eine Seite von 2015, Stockfoto, „Herzlich willkommen in unserer Praxis.“ Gehen Sie da hin?

Genau das passiert bei Ihren Bewerbern. Jeden Tag.

Was eine Karriereseite wirklich braucht

Keine Unterseite mit einer PDF-Stellenanzeige zum Download. Eine Karriereseite, die funktioniert, zeigt den Kanzlei-Alltag. Ehrlich, nicht geschönt. Wenn Ihr Team donnerstags gemeinsam Mittag macht, zeigen Sie das. Wenn Sie DATEV Unternehmen Online nutzen, schreiben Sie das hin – konkret, nicht als Buzzword.

Zeigen Sie, was Sie von anderen Kanzleien unterscheidet. Und wenn Sie nicht wissen, was das ist: Fragen Sie Ihre Mitarbeiter, warum sie bei Ihnen arbeiten. Die Antworten gehören auf die Website.