Die meisten Kanzleien, die Content auf ihrer Website veröffentlichen, schreiben über das, was sie interessiert: Steueraenderungen, Gesetzesneuerungen, Fristen. Das ist nicht falsch – aber es beantwortet die falsche Frage. Die richtige Frage ist: „Was tippt mein Wunschmandant um 22 Uhr in sein Smartphone, wenn er ein Problem hat?“
Ein Handwerksbetriebsinhaber googelt nicht „Paragraf 35a EStG Anwendungsbereich“. Er googelt „Kann ich den Werkzeugkauf von der Steuer absetzen“ oder „GmbH gründen Handwerk lohnt sich das“. Ein Gastronom googelt „Trinkgeld Steuer Angestellte“ oder „Umsatzsteuer Lieferservice 7 oder 19 Prozent“. Das sind die Texte, die ihn auf Ihre Website bringen – wenn Sie sie geschrieben haben.
Wie Sie herausfinden, was Ihre Zielgruppe sucht
Drei Methoden ohne teure Tools: Erstens, der Google-Autocomplete-Test – tippen Sie Suchbegriffe Ihrer Zielgruppe und schauen Sie die Vervollständigungsvorschlaege an. Das sind echte Suchanfragen echter Menschen. Zweitens, die „Auch gefragt“-Box in den Suchergebnissen zeigt häufige Folgefragen. Drittens, die direkteste Quelle: Ihre eigenen Mandanten. Welche Fragen kommen immer wieder per E-Mail oder am Telefon? Jede wiederkehrende Frage ist ein potenzieller Artikel.
Wer eine Frage hat, googelt, findet auf Ihrer Website eine nützliche Antwort und liest dabei, wie Ihre Kanzlei arbeitet – der hat das Gefuehl, Sie bereits zu kennen. Das ist der eigentliche Wert von gutem Content: das Vertrauen, das entsteht, bevor der erste Kontakt stattfindet. Wenn Sie Unterstuetzung dabei brauchen – sprechen Sie uns an.
