Die Zahlen sind bekannt: Rund 10.000 Stellen in der Steuerberatung sind unbesetzt. Das Durchschnittsalter liegt bei über 53 Jahren. Die Azubi-Zahlen gehen zurück. Fast ein Drittel der Kanzleien denkt darüber nach, Mandate zu kündigen — nicht weil die Mandanten schwierig sind, sondern weil schlicht niemand da ist, der die Arbeit machen kann.
Das wissen Sie alles. Die Frage ist: Was tun Sie dagegen?
Die unsichtbare Hürde
Die meisten Kanzleien reagieren auf den Fachkräftemangel mit mehr Stellenanzeigen, höheren Gehältern, Benefits wie Jobrad oder Obstkorb. Alles nicht falsch. Aber alles nutzlos, wenn der letzte Schritt nicht stimmt.
Dieser letzte Schritt ist Ihre Website.
Ein Bewerber, der Ihre Stellenanzeige sieht und sich für Sie interessiert, wird Ihre Website besuchen. Das ist keine Vermutung — das ist Fakt. Und was er dort findet, entscheidet, ob er sich bewirbt oder weiterzieht.
Was Bewerber heute erwarten
Die Generation, die jetzt auf den Arbeitsmarkt kommt, ist mit dem Internet aufgewachsen. Sie beurteilen eine Kanzlei in Sekunden — und zwar anhand der Website. Nicht anhand des Gehalts, das in der Stellenanzeige steht.
Eine Website, die nach 2018 aussieht, mit Stockfotos und Texten wie „Wir sind ein dynamisches Team“, sagt einem jungen Steuerfachangestellten: Diese Kanzlei hat den Anschluss verloren. Und wer den Anschluss bei der eigenen Außendarstellung verloren hat — wie sieht es dann erst innen aus?
Das ist hart. Aber es ist die Realität.
Die Website als Arbeitgeber-Visitenkarte
Ihre Website ist nicht mehr nur für Mandanten da. Sie ist Ihr wichtigstes Recruiting-Tool. Ob Sie das wollen oder nicht.
Eine Kanzlei, die auf ihrer Website zeigt, wie sie arbeitet — digital, transparent, menschlich — hat einen massiven Vorteil gegenüber einer Kanzlei, die eine generische Seite mit einer Telefonnummer zeigt. Der Unterschied? Die erste Kanzlei bekommt Initiativbewerbungen. Die zweite wartet.
Was das mit Mandanten zu tun hat
Ein Nebeneffekt, den viele übersehen: Eine Website, die Bewerber anspricht, spricht auch die richtigen Mandanten an. Weil sie zeigt, dass die Kanzlei professionell aufgestellt ist. Dass sie investiert. Dass sie sich nicht hinter Floskeln versteckt.
Sie lösen also nicht ein Problem. Sie lösen zwei.
Der nächste Schritt
Schauen Sie sich Ihre Website an. Nicht als Kanzleiinhaber, der weiß, was hinter den Kulissen passiert. Sondern als 28-jährige Steuerfachangestellte, die drei Angebote auf dem Tisch hat und sich fragt: Wo will ich die nächsten Jahre arbeiten?
Wenn Ihre Website diese Frage nicht beantwortet, haben Sie Ihr Recruiting-Problem gefunden.
